HaU

Projekteingabe zur Zwischennutzunung der ExMigrol-Parzelle  am Klybeckquai, Basel

Hafen Union

Motivation

Wir wollen die Stadt mitgestalten.

Die Migrol Parzelle liegt direkt neben dem Projekt NEUBASEL-Karawanserei am Klybeckquai. Einem Gebiet welches in den kommenden Jahren und Jahrzehnten grosse Veränderungen erleben wird. Wir wirken an diesem Prozess mit und leisten unseren Beitrag.

Der Verein Neubasel  und der FZV Hammer möchte in den kommenden 10 Jahren, auf der Migrol-Parzelle ein genossenschaftliches Organisationsmodell betreuen.

Das Areal soll in kleinere Flächen aufgeteilt werden und von unterschiedlichen Gruppen, die zu Genossenschafter werden, entwickelt werden.

Situation etappen

Neubasel bietet an diesen Prozess zu moderieren. Der FZH Hammer, unter der Leitung von Christian Müller, setzt das Konzept um. Weitere Partner sind erwünscht.

Analyse des Ortes:

Die Ex-Migrol Parzelle bietet einige Qualitäten (neben der enormen Quantität): Sie liegt direkt am Wasser, hat viel Sonnenschein, grenzt nicht unmittelbar an ein Wohngebiet (Gleisraum dazwischen), ist durch eine Mauer, die einerseits als Sichtschutz und als Schallschutz dienen kann, von diesen Geleisen getrennt und verfügt theoretisch über keine Baukörper oder Infrastruktur, die die Freifläche verkleinern. Eigentlich ein Ort mit einer sehr hohen Aufenthaltsqualität, ähnlich einem Stadtplatz.

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Genossenschaft:

Um an Fremdkapital zu gelangen und so unsere Investitionen zu finanzieren, gründen wir eine Baugenossenschaft.

Wir wollen, dass unsere Genossenschaft der Kristallisationspunkt wird für eine zukünftige Nutzung des Areals. Unser Ort soll ein Modell für finanzschwächere junge Menschen aufzeigen. In zehn, zwanzig Jahren sind diese mit genügend Kapital und Erfahrung ausgestattet, um bei der Neugestaltung des Hafenareals mitbieten zu können.

Bauliches:

Variante A:

Für Bauten und Anlagen auf der Parzelle ist eine pauschale Sonderbewilligung zu erteilen, in welcher nur baupolizeiliche Aspekte zu berücksichtigen sind.

Variante B:

Vereinfachte Baubewilligungen sind bei Familiengärten bereits usus (siehe Familiengartenverordnung der Stadtgärtnerei). Analog zu dieser, werden wir mit dem Baudepartement einen Katalog von vordefinierten Raumtypen ausarbeiten, welche danach direkt vom Betreiber bewilligt werden können.  (Siehe Illustrationen)

Infrastruktur

Jedem Genossenschafter wird ein Beitrag von 3000.- Fr. abverlangt. Ist dieser Beitrag geleistet, wird diesem Infrastruktur  im Wert von 12‘000.- Fr. zur Verfügung gestellt. Mit diesem Betrag Kann der Genossenschafter eine der vorgeschlagenen Strukturen erstellen oder das Geld so verwenden, dass der Werterhalt für weitere Nutzer geben ist.

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Finanzierung

Um nach der Vorgeschlagenen Laufzeit einen kleinen Gewinn zu erwirtschaften ist es nötig von Aussen eine Anschubsfinanzierung zu erhalten. Diese wird am ende der Lauftzeit zurückerstattet. In erster Linie handelt es sich hierbei um die Finanzierung der ersten 15 Raumeinheiten. => 15 x 12‘000.- Fr.. Zusätzlich müssen diverse Infrastrukturkosten auch von der Anschubfinanzierung profitieren können.

Laufzeit / Etappierung

Die Parzelle gliedert sich in drei Etappierungsbereiche: 1. Zentrum (zwischen Scope und Wagenplatz); 2. Bereich Scope; 3. Bereich Wagenplatz.

Das Zentrum kann als erstes definitiv zwischengenutzt werden. Die anderen Bereiche werden laufend entwickelt.

 

Kalkulation 2

Kalkulation 1

 

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