Paradoxon

  1. Preis, Möbel-Designwettbewerb, Berlin, 2003

gross -5

Artikel FAZ

Plakat Paradoxon

Form versus Stellung

Der Sessel hat mit seinen rechtwinkligen Kanten eine sehr einfache Form. Durch seine Masse erhält das Objekt seine räumliche Prägnanz. Gegen diese statischen Prinzipien wirkt die Dynamik der Rücklage.

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reihe hinten

Erwartung versus Erlebnis

Die scheinbar harte, nahezu stählern glänzende Oberfläche steht im Gegensatz zum weichen Inneren: beim hinsetzen wird die Luft aus dem Schaumstoff gedrückt, dieser passt sich so der individuellen Beanspruchung an. Beim Aufstehen füllt sich der Schaumstoff wieder mit Luft. Der Sessel bewegt sich hör- und sichtbar; langsam findet er in die ursprüngliche Form zurück.

Die formale Klarheit des Sessels führt dazu, dass er im Raum als architektonische Komponente wahrgenommen wird. Gruppiert eignet er sich so für grosse Räume.

Da sich die Sessel sowohl für kurze wie lange Aufenthalte eignen, bestehen als Nutzungsmöglichkeiten beaufsichtigte öffentliche Räume wie zum Beispiel Hotellobbys, Flughafenwarteräume, Bibliotheken oder auch als Eventmobiliar.

Die Grundform des Schaumstoffes wird in ein Nylongewebe gehüllt, der Sessel erhält seine definitive Erscheinung. Dabei sind verschiedene Oberflächenfarben möglich.

Modell Para q ganz schaum3

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